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Antarktis: Rückkehr der Weddell-Polynja stützt Kieler Klimamodelle

Nach 40 Jahren zeigt sich wieder eine große eisfreie Fläche im winterlichen Südozean.
29.09.2017/Kiel. In den 1970er-Jahren konnte die Wissenschaft mit Hilfe von Satelliten erstmals eine große eisfreie Fläche im winterlichen Weddell-Meer östlich der Antarktischen Halbinsel beobachten. Jetzt, 40 Jahre später, zeigt sich das Phänomen erneut – und stützt damit Kieler Klimamodelle, die die sogenannte Polynja als Teil einer natürlichen Klimavariabilität zeigen. Eine Arbeitsgruppe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatte in den vergangenen Jahren mehrere Studien dazu veröffentlicht.

Eigentlich herrscht in der Antarktis noch tiefster Winter. Das Wedell-Meer ist zu dieser Jahreszeit üblicherweise mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Doch trotz eisiger Temperaturen in der Region zeigen Satellitenbilder derzeit eine große eisfreie Fläche inmitten des Packeises. Das Loch im Meereis hat ungefähr die Größe von Niedersachsen und fasziniert Klima- und Polarforscher weltweit.
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Bild der Meereisbedeckung um die Antarktis am 25.09.2017 aus Satellitendaten. Der rote Kreis markiert die aktuelle Weddell Polynja. Quelle: www.meereisportal.de

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Erdölförderung im Emsland

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