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Das AUV AEGIR absolviert in der Schwimmhalle seinen ersten autonomen Tauchgang. Foto: Lukas Wernicke/GEOMAR

AUV AEGIR löst sich von der Nabelschnur

- Am GEOMAR entwickeltes Autonomes Unterwasserfahrzeug besteht wichtigen Test -

Das neue Unterwasserfahrzeug AUV AEGIR hat im Schwimmbad der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erfolgreich seinen ersten autonomen Tauchgang absolviert. Das Gerät ist eine Eigenentwicklung des AUV-Teams des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel.

Bald schon soll sich das Unterwasserfahrzeug AUV AEGIR autonom in Wassertiefen bis maximal 200 Meter frei durchs Meerwasser bewegen und dabei  auch bei geringen Geschwindigkeiten stabil tauchen und navigieren. Doch noch befindet sich das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel entwickelte Gerät in der Versuchsphase.  Jetzt wurde die autonome Manövrierfähigkeit des AUV AEGIR erstmals in einem Schwimmbecken der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel getestet – mit Erfolg.

„Wir wollten bei dem kontrollierten Tauchgang  in erster Linie die Steuerung testen beziehungsweise die richtigen Werte für die Geschwindigkeitsregelung finden. Diese Werte müssen speziell auf das Fahrzeug und auf dessen Fahrverhalten abgestimmt sein“, erklärt Software-Ingenieur Nikolaj Diller vom GEOMAR.

Seit Ende 2015 arbeitet die AUV-Gruppe des GEOMAR zusammen weiteren Technikerinnen und Technikern des Technik- und Logistikzentrums  am AUV AEGIR, dessen mechanische Fertigung Ende Sommer 2017 abgeschlossen wurde. Erste Tauchgänge absolvierte das Gerät bereits im Herbst 2017. „Dabei war es aber immer noch durch ein Kabel mit der Steuerung verbunden. Irgendwann soll AEGIR aber ohne Fernsteuerung unter Wasser agieren können“, erklärt Marcel Rothenbeck, Leiter der GEOMAR-AUV-Gruppe. Mehr erfahren...

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