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BGR-Kooperation mit China: Gefährdung durch Rutschungen analysiert

Im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit fand jetzt im BGR-Dienstbereich Berlin der dritte Workshop zum Projekt „Landslide Hazard and Risk Assessment“ (LHARA) für die chinesische Stadt Lanzhou (Provinz Gansu) mit Vertretern des “China Institute for Geo-Environmental Monitoring” (CIGEM) und des “Bureau of Land and Resources of Lanzhou” statt. Die Teilnehmer des Workshops haben erstmals die Gefährdung durch Massenbewegungen in Löss-Sedimenten in dieser zentralchinesischen Region im regionalen Maßstab analysiert. Ziel der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit ist eine noch gezieltere Raumplanung, die die Kenntnisse über Rutschungen und Schlammlawinen in dem rasant wachsenden Großraum Lanzhous (3,6 Millionen Einwohner) stärker berücksichtigt, um potenzielle Risiken, z. B. für Siedlungen, Straßen oder kritische Infrastrukturen, noch zielgerichteter zu mindern. Die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen werden im November 2017 in einem Abschlussworkshop in China vorgestellt. Teilnehmer werden dann auch Vertreter des zuständigen Ministeriums für Land und Ressourcen Chinas, der Provinz Gansu, der Stadt Lanzhou sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sein. Geplant ist, die Kooperation zwischen den chinesischen Partnern und der BGR über das Jahr 2017 hinaus unter neuer Schwerpunktsetzung fortzuführen. Mehr erfahren:

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)