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Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jährlichen Sitzung des deutschen Nationalkomitees für Polarforschung (Foto: Heidemarie Kassens/GEOMAR)

Das Deutsche Nationalkomitee für Polarforschung tagt am GEOMAR

40 Expertinnen und Experten diskutieren die Umsetzung der Polarforschungsagenda 2030

Wer sich mit der Entwicklung des globalen Klimas, mit dem Ansteigen des Meeresspiegels oder mit Veränderungen in marinen Ökosystemen beschäftigt, muss immer auch die Polargebiete im Blick behalten. Arktis und Antarktis spielen beispielsweise im System der globalen Meeresströmungen eine zentrale Rolle und die großen, aber schwindenden Eisflächen sind wichtige Faktoren für die Strahlungsbilanz der Erde.
In dieser Woche treffen sich 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland zur jährlichen Sitzung des deutschen Nationalkomitees für Polarforschung am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Diskussionen zur Umsetzung der „Polarforschungsagenda 2030“, die vom Nationalkomitee im September 2017 herausgegeben wurde. Diese Agenda fasst den heutigen Wissensstand zusammen und stellt die drängenden Forschungsfragen der nächsten 10 bis 15 Jahre dar.
Die deutsche Polarforschung hat eine lange und erfolgreiche Tradition und nimmt mit ihren Forschungsstationen, Flugzeugen und Forschungsschiffen international eine führende Rolle ein. Dies wird aber nur möglich aufgrund einer exzellenten nationalen und internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft. So ist Deutschland international integriert in das Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR) und das International Arctic Science Committee (IASC), in denen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die deutsche Mitgliedschaft wahrnimmt. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)