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Animation des Satelliten-duoas der GRACE-FO-Mission mit Darstellung der LRI-Abstandsmessung (GFZ )

„First light“ für das Laser-Ranging-Interferometer auf den GRACE-FO-Satelliten

Das Laser-Ranging-Interferometer (LRI) an Bord des Satelliten-Duos GRACE-FO ist erfolgreich in Betrieb genommen worden. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik – Albert-Einstein-Institut in Hannover, der Leibniz-Uni Hannover und des Jet Propulsion Laboratory der NASA schaltete das neue Instrument am 14. Juni an und erhielt gleich beim ersten Versuch Messsignale.

Damit „sah“ das LRI sein erstes Licht („first light“). Es misst den 220-Kilometer-Abstand zwischen den beiden Satelliten mit Nanometer-Präzision. Änderungen in der Entfernung der Satelliten zueinander lassen auf Änderungen der Masse unter den Satelliten schließen. Auf diese Weise können mit den GRACE-FO-Daten Karten des Schwerefelds der Erde erstellt werden – so, wie es GRACE in den Jahren 2002 bis 2017 getan hat. Die Entfernungsmessungen geschehen mittels Mikrowellensensoren. Das LRI wird die Präzision der Messungen nun erhöhen und ist zugleich ein Testinstrument für das geplante Gravitationswellen-Observatorium im Weltraum (LISA). (jz)

Zur Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik – Albert-Einstein-Institut in Hannover

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)