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Gipfeltreffen auf einem Unterwasserberg

An Unterwasserbergen, sogenannten Seamounts, bilden sich vielfältige Ökosysteme, die aber noch weitgehend unverstanden sind. Diese Oasen der Ozeane bieten Lebensraum für zahlreiche Organismen. Morgen startet eine internationale Expedition mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zu einem Seamount nahe der Kapverdischen Inseln. Mit verschiedensten parallel laufenden Messmethoden wollen die Forschenden den Ozean rund um den Unterwasserberg beobachten. Dabei installieren sie ein Observatorium auf dem Gipfel, das dort mehrere Monate Daten sammeln wird.

Der tropische und subtropische Nordostatlantik ist für die Klimaforschung, die Meeresbiologie, die Ozeanographie und viele andere Disziplinen eine sehr spannende Region. Deshalb sind Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ dort seit vielen Jahren immer wieder im Einsatz. Seit 2006 erheben sie in Kooperation mit Kollegen aus der Republik Kap Verde nördlich der Insel São Vicente am Cape Verde Ocean Observatory (CVOO) regelmäßig physikalische und biogeochemische Daten. Die Messungen helfen, Vorgänge in dieser Ozeanregion besser zu verstehen, und sie geben Aufschluss über mögliche Veränderungen aufgrund des globalen Klimawandels.

Bild links: Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN im Hafen von Mindelo. Morgen startet sie von dort zum Senghor Seamount (Foto: Björn Fiedler, Homepage GEOMAR).

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)