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Der IPCC-Sonderbericht liefert eine Zusammenfassung des wissenschaftlichen Kenntnisstands zu den Folgen von 1,5 °C Erwärmung gegenüber vorindustriellen Bedingungen. (Foto: Frank Rödel)

IPCC-Sonderbericht - Weltklimarat zum 1,5-Grad-Ziel

AWI-Wissenschaftler Hans-Otto Pörtner ist als Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe II dabei. Zudem stehen der Presse mehrere AWI-Experten für eine Einschätzung zur Verfügung.

Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius würde schnelle, weitreichende und nie dagewesene Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft erfordern. Das erklärte der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) basierend auf einem neuen Gutachten. Neben Vorteilen für Menschen und natürliche Ökosysteme könnte auch die nachhaltigere und gerechtere Entwicklung der Gesellschaft von einer Limitierung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zu 2 Grad Celsius profitieren.

Der Sonderbericht zur globalen Erwärmung von 1,5 Grad Celsius wurde am Samstag, 6. Oktober 2018, in Incheon, Republik Korea, vom IPCC verabschiedet. Er leistet einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zur Klimakonferenz in Katowice, Polen, im Dezember, wenn Regierungen das Übereinkommen von Paris zur Bekämpfung des Klimawandels überprüfen. „Mit mehr als 6.000 zitierten wissenschaftlichen Referenzen und dem engagierten Beitrag von Tausenden von wissenschaftlichen Fachleuten und Regierungsexpertinnen und -experten weltweit ist dieser wichtige Bericht ein Zeugnis für die Breite und politische Relevanz des IPCC“, sagte Hoesung Lee, Vorsitzender des IPCC. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)