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Sedimentkern in der Nahaufnahme (Foto: A. Brauer, GFZ)

Klimaschaukel am Ende der letzten Kaltzeit

Ein warmes Europa lässt Ostasien abkühlen

Das Klima auf der Erde folgt einem komplexen Zusammenspiel aus Ursache-Wirkungs-Ketten. Eine Veränderung der Niederschlagsverhältnisse an einem Ort kann ihren Ursprung auf der anderen Seite des Globus haben.

Ein besseres Verständnis dieser „Telekonnektionen“ - also den Fernverbindungen von Veränderungen zwischen entfernten Orten - kann dabei helfen, die Auswirkungen künftiger Klimaänderungen besser vorauszusehen. Ein gutes Mittel zur Untersuchung der Telekonnektionen ist der Blick in die Klimavergangenheit der Erde. Ein internationales Team aus japanischen, britischen, australischen und deutschen Forschenden, unter Beteiligung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, hat nun anhand von Seesedimenten aus Japan das Zusammenspiel lokaler Klimaänderungen auf der Nordhalbkugel vor etwa 12.000 Jahren entschlüsselt. Ihre Ergebnisse, veröffentlicht als Nature Scientific Report, zeigen, wie eine Erwärmung in Europa zu einer Abkühlung und stärkeren Schneefällen in Ostasien führte.
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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)