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ie Expedition POS519 führt die Forschenden mit dem deutschen Forschungsschiff POSEIDON von Las Palmas (Spanien) bis vor die Küste Mauretaniens. Foto: Jan Steffen/GEOMAR (CC BY 4.0)

Open Science auf offener See

Transparente Wissenschaft vor der Küste Mauretaniens

19.01.2018/Kiel. Welche Mechanismen steuern den Austausch klimarelevanter Gase zwischen dem Ozean und der Atmosphäre? Welche Rolle spielt die Biologie dabei? Diese Frage will ein neunköpfiges Forschungsteam vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in den kommenden drei Wochen vor der Küste Mauretaniens untersuchen. Die Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff POSEIDON startet am 22. Januar. Das Besondere an dieser Fahrt: Das Team wird noch während der Expedition ihre Labortagebücher und Messdaten im Internet veröffentlichen und im Sinne einer transparenten Wissenschaft einen Beitrag zu Open Science leisten. Zusätzlich werden die Forschenden in einem Expeditionsblog von ihrer Arbeit an Bord berichten.

Die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre steigt weiter an. Gleichzeitig nimmt der Ozean im Mittel rund 30 Prozent des vom Menschen produzierten CO2 auf. In einigen Regionen gibt er aber auch Treibhausgase an die Atmosphäre ab. Um zukünftige Klimaentwicklungen besser abschätzen zu können, ist es daher wichtig, diese Austauschprozesse besser zu verstehen. Ein Forschungsteam vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel will diese Prozesse auf einer Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff POSEIDON untersuchen. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)