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Dr. August Moos und Dr. Beata Moos (Fotos: Stadtarchiv Erkelenz sowie Sammlung BGR).

Stolpersteine für den Erdölgeologen August Moos und seine Familie

Am 11. Juli 2019 um 11:20 Uhr werden durch den Künstler Gunter Demnig drei Stolpersteine vor dem Haus in der Ferdinand-Wallbrecht-Straße 18 in Hannover verlegt, in dem die Familie vor ihrer Emigration nach Jugoslawien wohnte. Sie erinnern an den jüdischen Erdölgeologen Dr. August Moos, der zunächst von seiner Firma geschützt und später von den Nationalsozialisten im KZ Buchenwald ermordet wurde. Seine Mutter Marie Moos, geb. Thalmessinger, starb im KZ Bergen-Belsen und sein Sohn Walter unmittelbar nach dem Krieg an den Folgen des Lageraufenthaltes. Nur seine Tochter und seine Frau Beata überlebten. Die Paläontologin Beata Moos, geb. Hamlet, fand eine Stelle am Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung, und sie betreute die Bibliothek der Deutschen Geologischen Gesellschaft. August Moos war Mitglied der Deutschen Geologischen Gesellschaft.
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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)