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Südpolarmeer - Stagnation im tiefen Südpazifik

Oldenburger und Bremerhavener Forscher untermauern Theorie zur Rolle des Südpolarmeeres bei natürlichen CO2-Schwankungen

Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, vom Max-Planck Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI), konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der letzten Eiszeit stark geschichtet war. Er könnte somit dazu beigetragen haben, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) langfristig in der Tiefsee zu speichern. Die jetzt im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie deutet außerdem darauf hin, dass sich die Wassermassen im Zuge der Erwärmung auf der Südhalbkugel nach dem Ende der Eiszeit stärker vermischten. Damit konnte das gespeicherte CO2 aus der Tiefe entweichen und die Erderwärmung verstärken. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)