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Tiefseebergbau: Transparentes Umweltmanagement muss gewährleistet werden

Abschlusstreffen des europäischen Forschungsprojekts „MiningImpact“ in London

London, Kiel. Welche Folgen hat der Abbau metallischer Rohstoffe in der Tiefsee für das Ökosystem Meer? Kann ein solcher Abbau auch umweltschonend gestaltet werden? Und wie kann die Einhaltung von Abbauregeln überwacht werden? Drei Jahre lang haben sich Forschende aus elf Nationen in dem am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten Projekt „MiningImpact“ intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Diese Woche diskutieren sie ihre Ergebnisse beim Abschlusstreffen am Londoner Natural History Museum – und präsentieren konkrete Vorschläge zum Schutz der marinen Umwelt.

Noch im 19. Jahrhundert glaubten einige Forscher, dass unterhalb von 1000 Metern Wassertiefe kein Leben möglich sei. Heute wissen wir, dass sie irrten. Doch noch immer hält die Tiefsee Überraschungen für die Wissenschaft bereit. So hat sich bis in die Gegenwart die Vorstellung gehalten, dass die großen Tiefsee-Ebenen im zentralen Pazifik sehr gleichförmig und nur dünn besiedelt seien. Wieder ein Irrtum, wie Forscherinnen und Forscher des europäischen Projektes „MiningImpact“ herausfanden: Die ökologische Vielfalt auf den Tiefsee-Ebenen ist enorm, besonders dort, wo viele Manganknollen auf dem Meeresboden liegen. Mehr erfahren...

Bild: Manganknollen sind Lebensraum für viele sesshafte und mobile Lebensformen. Foto: ROV-Team, GEOMAR (CC BY 4.0)

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)