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Vom französischen Forschungsschiff POURQUOI PAS? wurden im Sommer 2017 30 Ozeanbodenseismometer im Ligurischen Meer ausgesetzt. Während der aktuellen Fahrt werden sie geborgen, um die aufgezeichneten Daten auszuwerten. Foto: Catherine Prequegnat/CNRS

Tiefseeforschung und die Alpen – wie passt das zusammen?

GEOMAR untersucht im Rahmen des Projekts AlpArray den “Ligurischen Knoten“

Die Alpen bildeten sich vor ungefähr 130 Millionen Jahren, als die eurasische Erdplatte mit der afrikanischen Platte zusammenstieß. Noch immer sind im Alpenraum starke Kräfte im Untergrund aktiv. Was aber geschieht dort genau, wenn sich zwei Erdplatten aufeinander zubewegen? Diese Frage will das europäische Großprojekt AlpArray beantworten. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel übernimmt dabei zusammen mit dem Institut de Physique de Globe aus Paris den marinen Teil. Am 7. Februar startet eine Expedition vor die Küsten Frankreichs und Norditaliens.

Europas größte ‚Knautschzone’, die Alpen, liegt an der Grenze zweier großer Erdplatten: Europa und Afrika. Doch zwischen diesen beiden Platten sind eine ganze Anzahl kleinerer Mikroplatten im alpinen Raum gefangen. Die Bildung der Alpen findet also in einer tektonisch komplexen Region statt, die weit über die eigentliche Gebirgskette hinausreicht. Die tief im Erdinneren ablaufenden Vorgänge zu verstehen, erfordert einen multinationalen und multidisziplinären Ansatz. Im Rahmen des Projektes AlpArray haben sich 50 Institute aus 18 europäischen Nationen zusammengeschlossen, um den Alpenraum mit einem engmaschigen Netz von Erdbeben-Seismometer zu überdecken und so die Signale aus der Tiefe in hoher Auflösung zu registrieren. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)