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Anya M. Waite hält einen Vortrag im Rahmen der Marie-Tharp Lecture Series. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Wie beeinflusst die physikalisch-biogeochemische Kopplung den Stickstoffkreislauf in der Arktis?

Prof. Dr. Anya M. Waite hält Marie-Tharp-Lecture am GEOMAR

 Die Biomasse im Ökosystem des Arktischen Ozeans ist von bioverfügbaren Stickstoff (N) -Konzentrationen begrenzt. Im Sticktstoff-Zyklus der Arktis sind jedoch nach wie vor wichtige Details unbekannt, insbesondere im Zusammenhang mit der biogeochemisch-physikalischen Kopplung im globalen Wandel.

Prof. Dr. Anya Waite, Leiterin der Sektion Polarbiologische Ozeanographie des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), untersucht das aktuelle Verständnis neuer N-Flüsse in die Arktis und innerhalb der Arktis. Sie und ihre Gruppe bewerten das Potenzial für neue physikalische und biogeochemische Daten, um Schätzungen der aktuellen und zukünftigen Stickstoff-Flüsse einzuschränken. In dieser Woche stellte sie im Rahmen der Marie-Tharp-Vortragsreihe am GEOMAR relevante Stickstoffeinträge vor, darunter N2-Fixierung, Doppeldiffusion, turbulente Vermischung, Remineralisierung von allochthonem gelöstem organischem Material und submesoskalige und mesoskalige Prozesse. Den Zuhörerinnen und Zuhörern stellte sie dabei die Arbeit ihrer Gruppe vor, die die Skalen identifiziert, in denen die physikalisch-biogeochemische Kopplung für die N-Injektion und den Export von neuem Stickstoff in und aus der euphotischen Zone besonders wichtig ist. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)