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42. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV

42. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV
"Maare, Rohstoffe und Bergbaufolgen in der sächsischen Oberlausitz"
09. - 10. Juni 2017 Malschwitz / Oberlausitz

Sehr geehrte Damen und Herren,
das 41. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen im Herbst 2016 widmete sich der Vulkaneifel mit ihren Maaren und dem quartären Vulkanismus, der Grundlage für eine vielfältige Rohstoffindustrie seit der Römerzeit bis heute ist (vgl. EDGG Heft 257/2016).
Weniger bekannt ist, dass in der sächsischen Oberlausitz tertiärer Vulkanismus, auch in Form explosiver Ergüsse und damit verbundener Maar-Bildungen, eine der rohstoffgeologischen Grundlagen für die dortige Steine-Erden-  Industrie bildet. Das 42.Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen stellt dazu eine seit 150 Jahren intensiv rohstoffwirtschaftlich genutzte Landschaft nordwestlich des alten sorbischen Siedlungszentrums Bautzen vor: Im Dreieck Guttau-Kleinsaubernitz-Baruth gibt es bis heute Basaltsteinbrüche, Kiessandgruben und Tontagebaue. Im Oligozän gebildete Maar-Strukturen verursachten im jüngeren Tertiär weiterhin mächtige Braunkohlenflöze, die zwischen 1853 und 1927 abgebaut wurden. Der heute als Tagebaurestsee vorhandene Olbasee ist ein Zeuge dieser Zeit und wird seit langem als Naherholungsgebiet genutzt.
Die Tagung zeigt in der Vortragsveranstaltung und einer ganztägigen Exkursion die geologische Entwicklung und die bergbauhistorischen Wurzeln der Oberlausitz. Der aktive Tonbergbau und das UNESCO-Biosphärenreservat Lausitzer Heide- und Teichlandschaft vermitteln ein zukunftsweisendes Verständnis des Naturschutzes, ohne die bergbauhistorischen Wurzeln einer Region zu kappen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit herzlichem Glückauf

Arbeitskreis Bergbaufolgen
Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung e. V.

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GeoHannover2012

GeoHannover2012, Blick ins Foyer des Hauptgebäudes der Leibniz-Universität Hannover (Foto: H.-Gerd Röhling)