Hubschrauber mit Sonde im West-Erzgebirge unterwegs.
Über der Region um Gottesberg ist noch diese Woche (bis voraussichtlich 12. September 2026) ein Hubschrauber der Bundesgesellschaft für Geowissenschaften und Rohstoffe unterwegs. Mit dem Hubschrauber und kilometerlangen, auf dem Boden verlegten Stromkabeln vermisst ein Team der TU Bergakademie Freiberg mit Projekt-Partnern den Untergrund im West-Erzgebirge. Ziel der Messungen ist ein möglichst genaues 3D-Modell der Zinn-Lagerstätten im Untergrund.
Bei den Flügen empfängt die am Hubschrauber angebrachte Sonde mit hochsensiblen Magnetfeldsensoren elektrische Signale leitfähiger Erz-Körper, die von auf dem Boden verlegten Stromkabeln angeregt werden. Die umweltschonende Erkundungsmethode wird Semi-Airborne-Elektromagnetik genannt. Sie wurde in Vorgängerprojekten von den Partnern entwickelt und schon in verschiedenen internationalen Explorationsgebieten im Harz, in Schweden, Spanien und Namibia erprobt. Nun wendet das Team die Weiterentwicklung erstmals im Erzgebirge an. Mehr erfahren…

