In der Schachtanlage Asse II lagern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die BGE hat den gesetzlichen Auftrag, die Schachtanlage Asse II unverzüglich stillzulegen. Zuvor sollen die radioaktiven Abfälle zurückgeholt werden, sofern das sicher möglich ist. Nach derzeitiger Planung muss die BGE für die Rückholung der Abfälle einen neuen Schacht bauen, den sogenannten Schacht Asse 5. Dieser soll über ein Rückholbergwerk mit dem bestehenden Bergwerk verbunden werden. Um den neuen Schacht und das Rückholbergwerk sicher planen zu können, musste der Aufbau der Gesteinsschichten im Untergrund genau untersucht werden. Im Auftrag der BGE wurden dafür im Winter 2019/2020 3D-seismische Messungen durchgeführt. Den Abschlussbericht zur 3D-Seismik hat die BGE nun veröffentlicht:
