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Der Epibenthosschlitten kommt aus der Tiefe zurück an Bord der SONNE. Maik Wilsenack (rechts) und Vivien Hartmann sichern das Gerät. Dr. Saskia Brix (links) kommuniziert per Funk mit dem Windenfahrer.© Senckenberg, Viola Siegler

A Floating Classroom: Digitaler Besuch auf dem Forschungsschiff SONNE

Unter dem Thema „A Clean Ocean“ findet das dritte Ocean Decade Laboratory vom 17. bis 19. November 2021 statt. Im Rahmen dieser digitalen Veranstaltung ist eine Live-Schaltung an Bord des BMBF geförderten Forschungsschiffs SONNE geplant - als sogenannte Satellite Activity des Laboratory. Der Dialog mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der SONNE kann auch in einem Live-Stream verfolgt werden.

Ein Team aus 27 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bricht am 5. November unter der Leitung von Dr. Saskia Brix-Elsig mit dem Forschungsschiff SONNE zur Expedition IceDivA2 in den Nordatlantik auf, um dort die Vielfalt der marinen Lebewesen in der Tiefsee zu erforschen. Nachdem die erste IceDivA Expedition im Januar 2021 (SO280) den östlichen Nordatlantik beprobte, ist nun der westliche Teil jenseits des Mittelatlantischen Rückens im Fokus der Reise. Das Team wird zwischen der Südspitze Grönlands und den Kanarischen Inseln in einer Tiefe von 4.000 bis 5.000 Metern Proben aus der Wassersäule und vom Meeresgrund entnehmen und eine Kartierung des Meeresbodens vornehmen. Die Expedition IceDivA2 soll die während IceDivA1 erhobenen Daten ergänzen und weiter dazu beitragen, den Lebensraum Tiefsee zu verstehen.

Eingebettet in das UN-Dekadenprogramm „Challenger 150" und die Projekte iAtlantic, PLASTISEA und Hotmic, wird IceDivA2 verschiedene Ziele verfolgen. Neben den Fragen „Wer wohnt da unten in der Tiefsee?" und „Wie können wir diese Organismen schützen?" möchte das Team an Bord den Stand der Verschmutzung der Tiefseesedimente durch Müll und (Mikro-)Plastik erfassen und basierend auf diesen Daten klare Ziele für die Ozeandekade formulieren. Das Hauptziel ist eine Langzeitbeobachtung der Tiefsee – vor allem im Bereich des Übergangs vom Nordatlantik zur Arktis, um Veränderungen in diesem Ökosystem schnell erfassen zu können. Mehr erfahren....

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)