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Das Forschungsschiff James Clark Ross gehört zum britischen Polarforschungsprogramm British Antarctic Survey © British Antarctic Survey

Arktisches Plankton im Fokus einer deutsch-britischen Expedition

Die Erwärmung der Arktis schreitet dramatisch schnell voran– mit Folgen für das weltweite Klima. Um die Forschungskapazitäten zu bündeln, wurden mehrere internationale Kooperationen gebildet, wie der deutsch-britische Förderschwerpunkt „Arktis im Wandel“ (Changing Arctic Ocean). Innerhalb dieser Zusammenarbeit startete jetzt eine neue Expedition – zur Erforschung von kleinen Krebstieren mit großer Bedeutung für die arktische Nahrungskette.

„Arktis im Wandel" (Changing Arctic Ocean) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA) sowie dem britischen Natural Environment Research Council (NERC) gefördert. Ziel ist, die Effekte des Klimawandels auf das arktische Ökosystem untersuchen und somit bessere Datengrundlagen zu erhalten. Diese Daten wiederum fließen in Computermodelle ein, wodurch Vorhersagen verbessert werden können.

Insgesamt wird in 16 Projekten der Einfluss des Klimawandels auf den Arktischen Ozean untersucht, an denen 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 32 Forschungsinstituten beteiligt sind. Zwölf der Vorhaben finden im Rahmen einer wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien statt, die im Juli 2018 gestartet wurde. Mehr erfahren....

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)