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Das ZUGOG auf der Zugspritze (Foto: C. Voigt, GFZ)

Bericht | Vom Süden an die Spitze

Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen hat der GFZ-Wissenschaftler Christian Voigt, GFZ-Sektion Globales Geomonitoring und Schwerefeld, auf der Zugspitze ein neues Observatorium zur Langzeitüberwachung von Wasser-, Eis- und Schneemassenvariationen sowie alpinen Gebirgsbildungsprozessen installiert. Zentrales Gerät ist ein sogenanntes Supraleitgravimeter, das bisher auf der anderen Seite der Erde seinen Dienst verrichtet hat.
Ein Gravimeter misst die Schwere, die sich aus der Gravitations- und der Zentrifugalkraft zusammensetzt. Die Gravitationskraft oder kurz Gravitation ist umso stärker, je größer die Masse unterhalb des Gravimeters. Da Massenveränderungen auch durch ein Mehr oder Weniger an Wasser im Untergrund entstehen, lässt sich mit einem Gravimeter der Wassergehalt im Untergrund überwachen und auch Änderungen in der Schnee- und Eisbedeckung darüber.
Genau das soll nun das Supraleitgravimeter – ein besonders stabil und genau messendes Gravimeter – in dem neu eingerichteten Zugspitze Geodynamic Observatory Germany (ZUGOG) auf dem höchsten Punkt der deutschen Alpen tun. Christian Voigt, Leiter der Station: „Indem wir dort Masseänderungen überwachen, können wir beispielsweise auf das Ausmaß des abschmelzenden Permafrosts in den Alpen und des Rückgangs des Schneeferner, eines der nördlichsten Gletscher der Alpen, rückschließen“. Somit dient das Observatorium auch der Überwachung des Klimawandels. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)