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BGR-Mitarbeiterin Dr. Gabriela von Goerne (zweite von rechts) informiert Teilnehmer der 23. Internationalen Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn am CO2GeoNet -Stand über die Aufgaben der „Observer Organisation“. Quelle: BGR

BGR mit CO2GeoNet auf der Klimakonferenz in Bonn

Vom 06. bis 17. November 2017 fand die 23. Internationale Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn statt. Gastgeber waren die Fidji-Inseln, die ganz besonders vom Klimawandel und steigendem Meeresspiegel bedroht sind. 196 Nationen und über 22.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich für die Minderung des Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase, den Erhalt von CO2-bindenden Waldflächen und Regenwäldern und die Unterstützung besonders vom Klimawandel gefährdeter Länder ein. Erarbeitet wurden die wesentlichen Textelemente, aus denen im kommenden Jahr die Richtlinien zur Umsetzung des Klimaabkommens von Paris entstehen sollen.
Als anerkannte „Observer Organisation“ war CO2GeoNet bereits zum dritten Mal auf einer Klimakonferenz mit eigenem Stand vertreten. CO2GeoNet, das europäische Exzellenz-Netzwerk zur geologischen Speicherung von Kohlendioxid, umfasst mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an 28 führenden Forschungsinstituten aus 21 europäischen Staaten, dem auch die BGR angehört. Ziel war und ist es, auf der Klimakonferenz über die wissenschaftlichen Grundlagen der Abscheidung und Speicherung als eine Minderungsoption klimaschädlichen Kohlendioxids zu informieren.
Die BGR verstärkte mit vier Kolleginnen und Kollegen die Standarbeit während der Konferenz. Fragen bestanden nicht nur im Hinblick auf Speichersicherheit, zunehmend rückt auch die Nutzung von Kohlendioxid in den Fokus (CCUS). Die Möglichkeit, über Biomassenutzung und CO2-Speicherung (BECCS) negative Emissionen erzielen zu können, ist ebenfalls von Interesse. Die vielen Gespräche zeigen, dass sich CC(U)S als Klimaschutzoption international weiter entwickelt. Mehr erfahren...

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