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Der Klimawandel sorgt in vielen Städten – wie hier in Santa Cruz (Bolivien) – für zunehmenden Starkregen und Überflutungen. Quelle: BGR

BGR organisiert Online-Session im Rahmen der UN-Klimakonferenz

Weltweit haben Städte mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Schlüsselherausforderungen dabei sind Starkregenereignisse und Überflutungen sowie Dürren und Wasserknappheit. Ein anderer Umgang mit Wasser ist daher in vielen Städten eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wie dieser aussehen und welche Rolle Grundwasser dabei spielen kann, beleuchtet die BGR in einer Session im Rahmen des  „Water Pavilion“ bei der diesjährigen UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow. Die Veranstaltung im Hybrid-Format trägt den Titel “Mitigating floods and droughts – innovative approaches for closing urban water cycles” und findet morgen (Mittwoch, 10.11.2021) von 11:00 bis 11:45 Uhr MEZ statt. Die Session kann live online verfolgt werden. 
Bei der von der BGR organisierten Online-Veranstaltung werden zwei innovative Ansätze zum nachhaltigen Umgang mit Wasser vorgestellt. Nach einer thematischen Einordnung durch die BGR präsentiert der Wasserversorger „Hamburg Wasser“ seine Aktivitäten zur Anpassung der Regenwasserinfrastruktur. Ziel ist es, die Stadtentwässerung im Sinne einer „Schwammstadt“ möglichst dezentral und naturnah zu gestalten. Anschließend wird die City of Windhoek ihren Ansatz einer gezielten Grundwasseranreicherung mit aufbereitetem Abwasser vorstellen. Namibias Hauptstadt bewirtschaftet hierzu Aquifere als strategische Speicher für Dürrezeiten.
Die UN-Klimakonferenz der Unterzeichnerstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) ist die zentrale multilaterale Plattform, in der Staaten, internationale Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen nach Lösungen für die Begrenzung und Anpassung an den Klimawandel suchen.

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)