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BGR testet neues System zur Erkundung des Untergrundes

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt vom 8. bis 28. Februar 2017 gemeinsam mit der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, der Universität Köln, dem Institut für Photonische Technologien (IPHT), Jena und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) drei Wochen lang Hubschrauberflüge bei Hildesheim durch. Die Wissenschaftler testen zwei neu entwickelte Flugsonden, die in Zukunft zur Erkundung des Untergrundes bis in eine Tiefe von 1.000 Metern eingesetzt werden sollen.

Im ersten Teil des Vorhabens, vom 8. bis 17. Februar 2017, schleppt der BGR-Forschungshubschrauber „Sikorsky S-76B“ mehrfach eine gemeinsam mit der WWU Münster neu entwickelte, 10 Meter lange Elektromagnetik-Sonde an einem Seil in ca. 40 Meter Höhe über ein etwa 19 Quadratkilometer großes Gebiet zwischen Hildesheim und Sarstedt. Am Boden befinden sich ein bis zwei Dipolsender vom LIAG und von der Universität Köln. Sie erzeugen das notwendige Quellsignal für die Flugsonde, um die gewünschten Eindringtiefen von bis zu 1.000 Metern zu erreichen. Mit den Testflügen werden die Sensoren weiterentwickelt und die Datenprozesse optimiert.

Vom 20. bis 28. Februar 2017 finden dann weitere Flüge statt. Dabei wird eine andere vom IPHT Jena entwickelte Flugsonde samt Methode zur Bestimmung der magnetischen Eigenschaften des Untergrunds getestet.

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