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Perspektivische Anordnung der vorläufig bearbeiteten Daten. Sedimentformationen bis zum Zechstein können abgebildet werden. Quelle: BGR

BGR untersucht Speicherpotenziale in der Nordsee

Heute (25.11.2020) kehrte ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der BGR von einer 12-tägigen Expedition mit dem Forschungsschiff Maria S. Merian aus der Nordsee nach Emden zurück. Rund 40 km nordwestlich von Helgoland wurde zur Bewertung von möglichen Speicherpotenzialen im Untergrund, beispielsweise für die CO2-Speicherung, ein ca. 300 km² großes Gebiet mit hochauflösender 2D-Seismik, Gravimetrie, Fächerecholot und Sedimentecholot untersucht. Im Fokus standen Barriereformationen, wie z. B. Tongesteine, die Speicherformationen abdichten. Trotz der herbstlichen Witterungslage konnten geophysikalische Daten von sehr guter Qualität gewonnen werden, die in den kommenden Monaten in der BGR und beim Projektpartner GEOMAR in Kiel ausgewertet werden.
Die Corona-Pandemie prägte auch diese Forschungsfahrt. Seit März dieses Jahres finden alle deutschen Forschungsfahrten von Emden aus mit einer eingeschränkten Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter strengen Hygieneauflagen statt. Der BGR-Arbeitsbereich Marine Seismik hatte sich im Rahmen einer Sonderausschreibung erfolgreich um Schiffszeit für die geophysikalischen Untersuchungen auf dem Forschungsschiff Maria S. Merian beworben.

Weitere Informationen zur Forschungsfahrt: https://www.ldf.uni-hamburg.de/merian/wochenberichte.html

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)