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Charles Darwin: Evolutionstheorie auf dem Prüfstand

Neue Erkenntnisse haben immer wieder Anlass gegeben, die theoretischen Grundlagen der Evolutionsbiologie zu überarbeiten. Jetzt fordern manche Forscher, das bewährte Gedankengebäude erneut zu erweitern – zu Recht?
Ein Gastbeitrag von Diethard Tautz

Auf einen Blick

Ein Fach im Umbau

  1. Einige Wissenschaftler fordern, die Evolutionstheorie zu erweitern, um epigenetische oder auch entwicklungsbiologische Vorgänge besser abzubilden.

  2. Die heute gängige Theorie ist selbst vielfach überarbeitet worden, und das wird weiterhin nötig sein.

  3. Bei einigen Mechanismen, etwa der polygenen Vererbung, weiß man aber noch nicht genau, wie sie das evolutionäre Geschehen beeinflussen.

Charles Darwin (1809–1882) zögerte viele Jahre, bevor er seine Evolutionstheorie veröffentlichte. Ihm war bewusst, dass die Theorie, so einfach ihre Grundprinzipien scheinen, etliche biologische Phänomene nicht ohne Weiteres erklären konnte. Er hätte noch länger gezaudert, hätte er nicht in den 1850er Jahren erfahren, dass der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace (1823–1913) ähnliche Ideen entwickelte wie er selbst. Darwin hatte zu jenem Zeitpunkt bereits 20 Jahre an der Theorie gearbeitet und fürchtete, Wallace könne ihm mit einer Publikation zuvorkommen.Mehr erfahren...

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