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Das International Journal of Earth Sciences feiert 110 Jahre seines Bestehens

Die Gründer der Zeitschrift argumentierten 1910: "Es ist schon vielfach von Vertretern und Freunden der Geologie als ein Nachteil empfunden worden, dass es in Deutschland an einem zusammenfassenden Organe für die großen geologischen Fragen fehlt." Die erste Ausgabe der Geologischen Rundschau, wie die Zeitschrift damals bis 1992 hieß, erschien am 26. April 1910. Mehrere berühmte Geologen fungierten als Herausgeber wie Gustav Steinmann, Otto Wilckens, Hans Cloos oder Roland Brinkmann. Seitdem wurden 109 Bände mit einer unterschiedlichen Anzahl von Heften/Jahr veröffentlicht. In den letzten 30 Jahren hat sich das International Journal of Earth Sciences / Geologische Rundschau durch zunehmende Beiträge und steigende Zitationen unter den multidisziplinären geowissenschaftlichen Zeitschriften etabliert und ist ein Flaggschiff unter den Geozeitschriften in Mitteleuropa. In der Geologischen Rundschau wurden mehrere wegweisende Arbeiten veröffentlicht, die bis heute gültig sind. Eine Sammlung dieser Artikel wurde 2003 als „Meilensteine ??der Geowissenschaften“ veröffentlicht. Das Journal präsentiert Original- und Übersichtsartikel zur Erdgeschichte, darunter Themen wie Dynamik der Lithosphäre, Tektonik und Vulkanologie, Sedimentologie, Evolution des Lebens, marine und kontinentale Ökosysteme, globale Dynamik physikalisch-chemischer Zyklen sowie Oberflächenprozesse.

„Erlauben Sie mir in meiner Funktion als Präsident der DGGV, diese Gelegenheit wahrzunehmen und diesem Meilenstein die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient. IJES/Geologische Rundschau hat sich nicht nur in eine hochgeschätzte Zeitschrift in Zentral-Europa entwickelt, es ist auch eines der am meisten geschätzten Produkte der DGGV. Dies zeigt zum einen die Wichtigkeit der Arbeit unserer geologischen Gesellschaft und zum anderen, den Einsatz, die Nachhaltigkeit und die Qualität der Arbeit des Editor-in-Chief und seines Teams. Christian Dullo hat diese Arbeit über die letzten 25 Jahre geleitet und ist ein instrumentaler Teil dieser Erfolgsgeschichte. Ich möchte hier, auch im Namen der gesamten geowissenschaftlichen Gemeinschaft unseren Dank aussprechen für seine Bemühungen und Hingabe, die IJES dahin gebracht haben, wo es heute steht. Ein herausragendes Resultat, das weit über die DGGV hinaus Anerkennung gefunden hat. Ausgezeichnete Arbeit und nochmals mein Dank an Alle, die dies über die Jahre verwirklicht haben!“

Jürgen Grötsch, (Präsident DGGV)

(siehe auch IJES)

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)