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Die Erdatmosphäre, jene hauchdünne Gasschicht über unserem Heimatplaneten, wird sich in ferner Zukunft drastisch verändern. Foto: Nasa

Der Erde droht eine Sauerstoff-Apokalypse

Simulationen lassen darauf schließen, dass durch die langsam heißer werdende Sonne der Welt in einer Milliarde Jahren die Atemluft ausgeht

Vor etwa 4,6 Milliarden Jahren ging die Sonne aus dem Schwerkraftkollaps einer interstellaren Gaswolke hervor. Ihre stabile Lebensphase als Hauptreihenstern dürfte noch weitere rund 4,5 Milliarden Jahre dauern, ehe sie sich zu einem Roten Riesenstern aufzublähen beginnt. Noch viel Zeit für das Leben auf der Erde, sollte man meinen – doch das ist ein Irrtum: Simulationen sprechen dafür, dass den höheren Organismen auf unserem Planeten schon in einer Milliarde Jahren buchstäblich die Luft ausgehen wird.

anz ohne Veränderungen verläuft der aktuelle Lebensabschnitt unseres Zentralgestirns nämlich nicht: Seit ihrer Geburt wird die Sonne allmählich immer heißer. Was sich in kleinen Zeiträumen kaum auswirkt, hat in mehreren hundert Jahrmillionen durchaus einen entscheidenden Effekt – welchen, das haben Forscher für die Nasa anhand von klimatischen, geologischen und biologischen Modellen der Erde rekonstruiert.

Kritischer Wendepunkt

In einer im Fachjournal "Nature Geosience" im Frühjahr veröffentlichten Studie haben Kazumi Ozaki von der Toho-Universität in Funabashi, Japan, und Chris Reinhard vom Georgia Institute of Technology in Atlanta den entscheidenden Wendepunkt für das Leben rund eine Milliarde Jahre in der Zukunft identifiziert. Die detaillierten Simulation zeigten, dass mit zunehmender Hitze der Sonne der Kohlendioxidgehalt in der Erdatmosphäre sinkt, da das Gas die Wärme absorbiert und dadurch zerfällt. Auch die Ozonschicht würde dabei weggebrannt. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)