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DERA - Chart des Monats Februar 2020

Höhere Preise in Europa infolge von steigenden Lieferrisiken

Der Ausbruch des Coronavirus in China hinterlässt mittlerweile deutliche Spuren auf den internationalen Rohstoffmärkten. Durch Ausgangssperren, Reisebe-schränkungen, Verlängerung der Ferien und das Her-unterfahren der industriellen Produktion versucht die chinesische Regierung die Ausbreitung des Corona-virus einzudämmen. Diese Maßnahmen hinterlassen mittlerweile weltweit deutliche Spuren – auch in Europa.Insbesondere bei Rohstoffen, bei denen Europa eine hohe Abhängigkeit von China aufweist, zeichnen sich deutliche Preisspitzen ab. So stieg der Preis für Manganflocken in Europa seit Mitte Januar um 44 %. Manganproduzenten im chinesischen „Mangan-Delta“ Hubei, Yunnan und Shaanxi sind durch Schließungen besonders betroffen. Einige Produzenten haben mittler-weile wieder die Produktion angefahren, jedoch mit stark verminderter Auslastung. Durch die bestehenden Einschränkungen im Waren- und Personenverkehr sowie der Ausgangssperre in einigen Regionen fehlt es den Unternehmen an Arbeitskräften. Für einige Man-ganproduzenten ist die Wiederaufnahme erst für März geplant, für andere hingegen steht noch kein genauer Termin fest. Mehr erfahren...

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