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Landschaft am See Genezareth in Israel© ©Alexey Protasov - stock.adobe.com

Deutsch-israelische Kooperation präsentiert Hightech-Forschung im Wasserbereich

Wasseraufbereitung und Entsalzung zählen zu den größten Zukunftsmärkten im Bereich der Umwelttechnologien. Hersteller aus Deutschland und Israel sind weltweit spitze in diesem Segment und arbeiten auch in der Forschung seit Jahrzehnten eng zusammen. Rund 110 führende Wasser-Expertinnen und -Experten aus beiden Ländern sind Ende September in Dresden zusammengekommen, um sich über aktuelle bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Wassertechnologie auszutauschen. Der Tagungsband steht nun kostenlos zum Download zur Verfügung.

Wassertechnologie-Lösungen aus Deutschland und Israel sind international anerkannt und tragen zur Versorgung einer weltweit wachsenden Bevölkerung mit sauberem Wasser bei. Neueste Forschungsergebnisse und technologische Innovationen haben Teilnehmende der 15. Statuskonferenz des Deutsch-Israelischen Wassertechnologieprogramms vorgestellt, die vom 24. bis 25. September 2019 in Dresden stattfand. Mit mehr als 110 Beteiligten aus beiden Ländern und 17 laufenden Kooperationsprojekten erlebte das Programm einen großen Zuspruch. Im Mittelpunkt der Konferenz stand u. a. die nächste Generation an Wasseraufbereitungsverfahren. So kann zum Beispiel Graphenoxid mit Laserstrahlen auf Membranen aufgebracht werden, um ein atomares Sieb zu bilden, das Salze aus Wasser filtert. Weitere Projekte stellen Nano-Membranen her, in denen geladene Teilchen eingebaut werden. Diese halten Schadstoffe zurück und lassen andererseits sowohl Wasser als auch gewünschte Stoffe wie Kalzium und Magnesium passieren.

Die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem israelischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) fördert bereits seit 1974 Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Wassertechnologie mit jährlichen Ausschreibungen zu aktuellen Themenschwerpunkten. Allein in den letzten 10 Jahren flossen von Seiten des BMBF hierfür Fördermittel in Höhe von 20 Millionen Euro. Insgesamt wurden bisher 152 Kooperationsvorhaben unterstützt, an denen mehrere hundert Forschende teilgenommen haben. Ein spezielles Programm steht zusätzlich für den Austausch junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder zur Verfügung. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)