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Eisberge und Meereis vor der Antarktischen Halbinsel. Bild: AWI/Robert Ricker

Drastische Forderungen zum Schutz des Klimas

Es war eine ereignisreiche Woche in der Klimapolitik: Am UNO-Sitz in New York trafen sich die Staatenlenker der Welt zum Aktionsgipfel, während Millionen von Menschen zum Streik auf die Straße gingen. Drumherum gab es eine Vielzahl wissenschaftlicher Berichte, die die Dramatik des Klimawandels mit Zahlen und Szenarien illustrierten. Vorläufiger Abschluss war der dritte Sonderbericht des Weltklimarates IPCC, den das Gremium am Mittwoch in Monaco präsentierte. Auch hier zeigten die Zahlen eine Verschlimmerung der Lage. Inzwischen schrecken daher auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht mehr vor drastischen Forderungen zurück.

"Gott sei Dank funktioniert die Physik", kommentierte Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) den jüngsten Bericht des IPCC und schien geradezu erleichtert. "Wir sehen jetzt, was wir seit Langem vorhergesagt haben: Die Eisschilde sind der treibende Faktor beim Meeresspiegelanstieg geworden", erläuterte der Physiker auf der Tagung des Helmholtz-Verbundes Regionale Klimaänderungen (REKLIM) in Berlin. Der IPCC hatte am Mittwoch in Monaco seinen Sonderbericht über die Weltmeere und die Gletscher vorgestellt und der deutsche Forschungsverbund diskutierte das Werk zum Abschluss seines Treffens. Mehr erfahren...

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