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Ein Blick ins Innere der Heizzentrale des Geothermieheizwerkes von EWG Garching. Bildquelle: EWG Garching Quelle: Bundesverband Geothermie

EEW – Bundesverband Geothermie fordert Technologieoffenheit

Im EEW-Förderprogramm „Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien“ wird die direkte Nutzung der Geothermie als Prozesswärme bisher noch ausgeschlossen. Das sollte sich ändern.

Geothermie zeigt für die industrielle Nutzung als Prozesswärme im unteren bis mittleren Temperaturbereich bis ca. 200°C ein enormes Potenzial (siehe Abbildung). Erfolgreiche industrielle Einbindung von Geothermie gibt es in Deutschland bereits. Beispiele gibt es unter anderem in der Gemüseproduktion und Lebensmittelverarbeitung oder auch in der Papierproduktion. Nächstes Jahr ist die Eröffnung der ersten Brauerei geplant, die mit Geothermie Bier herstellt. In einer Vielzahl von weiteren industriellen Prozessen kann mit Hilfe von Geothermie Klimaneutralität erreicht werden.

Geothermie kann jedoch mehr als nur fossile Heizsysteme ersetzten. Darüber hinaus kann mit Hilfe von Absorption-Maschinen Prozesskühlung erfolgen. Geothermie-Anlagen zur Prozesswärme- und Kältebereitstellung haben den geringsten Flächenbedarf pro Kilowattstunde, die höchste Jahresarbeitszahl, sowie die geringsten Gestehungskosten aller EE-Technologien. Vor allem besitzt Geothermie den geringsten CO2-äquivalenten Fußabdruck pro Kilowattstunde.

Der Bundesverband Geothermie fordert in seiner Stellungnahme die Einhaltung des technologieoffenen und branchenübergreifenden Ansatzes, der in der Präambel der Bundesregierung zum Entwurf der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft - Zuschuss und Kredit – EEW“ bereits festgelegt wurde. Die Details der Stellungnahme finden Sie hier.

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)