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Ein weiteres Stadtquartier in Wien setzt vollständig auf Geothermie

In Wien wird durch eine KI-gesteuerte Kombination von Geothermie, Photovoltaik und Fernwärme sowie einer optimierten Gebäudeplanung in höchstem Maße ökologisch Bauinnovation betrieben.

Seit Jahren ist die Geothermie in Wien auf dem Vormarsch und immer mehr Immobilienprojekte setzten auf klimaneutrale Wärme aus oberflächennaher Geothermie. Für den Neubaubereich hat die Stadt Wien eine Verordnung von Energieraumplänen erlassen. In der Stadt können mit diesem Instrument Gebiete festgelegt werden, in denen ausnahmslos erneuerbare Wärmeversorgung oder Fernwärme genutzt werden darf. Dieses Instrument ist in Europa bisher einzigartig und stärkt Wiens Position als internationaler Vorreiter in Sachen Klimaschutz, klimaschonende Maßnahmen und Nachhaltigkeit im Wohnbau.

„Ein zentraler Baustein am Weg zur Klimaneutralität 2040 ist die Wärmewende. Künftig werden Wohnungen verstärkt durch Erdwärme und mit Hilfe von Wärmepumpen geheizt und gekühlt. Daher verdoppeln wir die Förderungen für Wärmepumpen auf eine Million Euro“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky bei einem Besuch des innovativen Wohnbauprojekts MGG22. Die Erhöhung der Förderung für Wärmepumpen, ebenso die erhöhte Förderung für Solaranlagen ist ein weiterer Schritt in Richtung Dekarbonisierung der Stadt Wien.

Nächstes Jahr beginnen die Bauarbeiten für ein weiteres klimaneutrales Stadtquartier im Stadtzentrum, bei dem eine intelligente Softwarelösung das Energiemanagement optimiert. Mehr erfahren...

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