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Türkei, Izmir: Menschen stehen nach einem Erdbeben mit der Stärke 6,6 in der Ägäis vor Seferihisar in der türkischen Provinz Izmir vor einem zusammengestürzten Gebäude, weitere Personen stehen auf den Trümmern und suchen nach Überlebenden. Auch in Griechenland waren Erschütterungen in Folge des Erdbebens zu spüren. © Foto: dpa

Erdbeben erschüttert West-Türkei und Griechenland - Angst vor Tsunami

Vor der türkischen Provinz Izmir und der griechischen Insel Samos hat es in der östlichen Ägäis ein Erdbeben gegeben.

In der östlichen Ägäis hat es ein starkes Erdbeben gegeben. Das Zentrum des Bebens mit der Stärke 6,6 habe in der Ägäis vor der türkischen Provinz Izmir und der griechischen Insel Samos gelegen, berichteten türkische und griechische Medien am Freitag.

Das Beben lag nach ersten Erkenntnissen sehr nah an der Oberfläche. Auch soll es mit rund 30 Sekunden Dauer außergewöhnlich lang gewesen sein, wie das Rathaus von Samos mitteilte. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu schrieb auf Twitter, man wisse bisher von sechs eingestürzten Gebäuden und Schäden an weiteren Gebäuden. Todesfälle seien bisher nicht bekannt.

Auf Samos stiegen Staubwolken auf, etliche Gebäude seien beschädigt, berichtete das griechische Staatsfernsehen. Außerdem herrsche Angst vor einem Tsunami, weil das Wasser nach dem Beben über die Hafenmauer über die Straßen rann. Das Beben konnte sogar in der griechischen Hauptstadt Athen gespürt werden.

Der türkische Nachrichtensender TRT zeigte Bilder von einem eingestürzten Gebäude in Izmir und berichtete von Panik auf den Straßen während des Bebens. Telefonverbindungen seien unterbrochen gewesen.

Auf Fernsehbildern waren größere Staubwolken zu sehen, die über der Stadt hingen. Der Gouverneur von Izmir sagte im Interview mit dem Fernsehsender, bisher könne man keine genauen Informationen über Opfer oder Schäden machen. Das Beben hat sich Anadolu zufolge um 14.51 Uhr Ortszeit (12.51 Uhr MEZ) zugetragen. Mehr erfahren...

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