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Das Forscherteam nimmt im Norden von Spitzbergen Gesteinsproben Quelle: BGR

Erfolgreiche Svalbard-Expedition: 1.500 Kilogramm Gesteinsproben

Einen Monat lang forschten Geologinnen und Geologen der BGR gemeinsam mit einem internationalen Team auf den Inseln Spitzbergen und Nordaustlandet im norwegischen Svalbard-Archipel. Im Fokus der Polarexpedition „CASE 22-Nordaustlandet“, an der Forscherinnen und Forscher aus Deutschland und den USA teilnahmen, standen Untersuchungen zur geologischen Entwicklungsgeschichte der Inselgruppe. Svalbard hat sich im Verlauf der letzten 550 Millionen Jahre aufgrund der Kontinentaldrift von der südlichen Hemisphäre in die heutige Position 1.200 Kilometer südlich des Nordpols bewegt. Bei den Forschungsarbeiten im Rahmen des Arktisprogramms CASE geht es u.a. um die Frage, mit welchen anderen Kontinenten der Archipel ursprünglich einmal verbunden war. Mit der diesjährigen Expedition wurden bereits 2019 begonnene Untersuchungen fortgesetzt. Als Basislager diente dem Forschungsteam ein Schiff. Auf diese Weise gelang es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, im Norden von Svalbard ein komplettes Probenprofil für thermochronologische Untersuchungen zur Bestimmung der Geschichte der Gesteine zu nehmen. Insgesamt brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa 1500 Kilogramm Probenmaterial von der Expedition mit, das jetzt ausgewertet werden muss. Es ist geplant, die Forschungen in den nächsten Jahren im Rahmen einer weiteren Schiffsexpedition fortzusetzen.
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