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Prof. Dr. Jörg Matschullat (links) mit dem Masterstudenten Karsten Gustav bei Arbeiten an der Plattform auf dem Kreuzteich am Schwanenschlösschen. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg 1 von 2 Vor » « Zurück Schließen Skip to main content Skip to navigation A+AA- Suchbegriff... 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Juli 2020 Zwei Männer in einem Boot an einem Roboter arbeitendProf. Dr. Jörg Matschullat (links) mit dem Masterstudenten Karsten Gustav bei Arbeiten an der Plattform auf dem Kreuzteich am Schwanenschlösschen. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg Am 10. Juli ließen die Forscher/innen den Prototypen ihres Roboter-Systems RoBiMo das erste Mal zu Wasser. Das System soll künftig komplett autonom auf Seen fahren und dabei kontinuierlich verschiedene Umweltparameter messen und die Wasserqualität von Talsperren jederzeit in Echtzeit überprüfen. Das Augenmerk der Freiberger Forscher/innen liegt dabei aktuell vor allem auf der neuentwickelten Plattform. Damit lassen sich verschiedene Geräte für Experimente und Messungen transportieren und steuern. An Position gebracht wird sie von einem Schwimmroboter. Erste Tests zur Gaszusammensetzung im Wasser erfolgten nun am Kreuzteich in Freiberg. Diese ermöglicht Rückschlüssen auf die Respiration (Atmung) von Seen und Talsperren. Das ist bisher vor allem an kleineren Seen und Talsperren mit für normale Boote oder Schiffe unzugänglichen Stellen nur schwer und nicht in Echtzeit möglich. Dabei sind gerade Binnengewässer an der Speicherung beziehungsweise der Freisetzung von klimawirksamen Spurengasen (Kohlendioxid, Methan, Lachgas) überdurchschnittlich beteiligt. Prof. Dr. Jörg Matschullat bei Arbeiten an der Plattform. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg Prof. Dr. Jörg Matschullat bei Arbeiten an der Plattform. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg „Der erste Testlauf lief sehr zufriedenstellend und hat gezeigt, dass unser Konzept für die modulare Plattform aufgeht. Nun wird noch ein wenig am Prototyp gearbeitet, denn schon ab 13. Juli wird das System von drei Masterstudierenden bei ihren Arbeiten auf der LTV-Talsperre Klingenberg weiter getestet und für umfangreiche Messungen eingesetzt“, erklärt Prof. Jörg Matschullat von der TU Bergakademie Freiberg. Im nächsten Schritt wird die auf den Namen „Ferdinand“ (angelehnt an Ferdinand Reich, den Freiberger Entdecker des Elementes Indium) getaufte Monitoring-Plattform mit einer Sensorkette und einem Sonar erweitert. Das ermöglicht die Messung von Temperatur, Druck, pH-Wert, und chemischen Inhaltsstoffen sowie das hoch-auflösende bildhafte Erfassen des Gewässergrundes. „Perspektivisch denken wir an eine vollständige Autonomie der Plattform mit Eigenantrieb, Kollisionsprävention unter und über Wasser sowie einer automatisierten Übertragung der bei seiner Fahrt erfassten Umwelt- und Geodaten an eine Basisstation am Ufer. Von dort können wir die Informationen mit Hilfe künstlicher Intelligenz aufbereiten und in 3D visualisieren“, erklärt Prof. Yvonne Joseph, Koordinatorin des RoBiMo-Projektes. Bereits im kommenden Jahr wird das System für eine erste Geländekampagne ins Amazonasbecken gehen. Geplant sind Fahrten auf verschiedenen Talsperren und temporär überfluteten (Wald)flächen, um unter anderem die Bodenatmung im Regenwald in Echtzeit zu messen. Das im Januar 2020 gestartete interdisziplinäre EU-Projekt fügt sich ein in das Zentrum für Wasserforschung Freiberg, das die vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Forschung und Lehre an der Bergakademie bündelt. Es wird aus Mitteln des Landes Sachsen und des Europäischen Sozialfonds für drei Jahre (Januar 2020 bis Dezember 2022) gefördert. Beteiligt sind insgesamt sieben Professuren aus verschiedenen Bereichen der Umwelt-, Geo- und Ingenieurwissenschaft; der Mikroelektronik und der Informatik sowie Wissenschaftstaucher/innen des Scientific Diving Centers. Ansprechpartner: Prof. Dr. Jörg Matschullat, Tel.: 03731/39-3399 Prof. Dr. Yvonne Joseph, Tel.: +49 3731 39 2146 Sebastian Pose, Tel.: +49 3731 39 3252 Weitere Informationen: https://tu-freiberg.de/robimo Abteilung 5.2. - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Team Pressemitteilungen TU aktuell Pressemappen Foto- und Bildmaterial Hochschulmagazin Kontakt Luisa Rischer Pressestelle Akademiestraße 6 09599 Freiberg Tel.: +49 3731 393801 Fax: +49 3731 392418 presse@zuv.tu-freiberg.de Social Media Social-Media Tätigkeiten von Einrichtungen und Initiativen Netiquette Presseverteiler Sie sind Redakteur/in und möchten in unseren Presseverteiler aufgenommen werden? Dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Aufnahme in den Presseverteiler" und Ihren Kontaktdaten. Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Daten zum Zwecke des E-Mail-Versands speichern. Teilen auf. (Quelle: TUB Freiberg)

Erster Test für neues Roboter-Umweltmonitoring-System

Am 10. Juli ließen die Forscher/innen den Prototypen ihres Roboter-Systems RoBiMo das erste Mal zu Wasser. Das System soll künftig komplett autonom auf Seen fahren und dabei kontinuierlich verschiedene Umweltparameter messen und die Wasserqualität von Talsperren jederzeit in Echtzeit überprüfen.

Das Augenmerk der Freiberger Forscher/innen liegt dabei aktuell vor allem auf der neuentwickelten Plattform. Damit lassen sich verschiedene Geräte für Experimente und Messungen transportieren und steuern. An Position gebracht wird sie von einem Schwimmroboter. Erste Tests zur Gaszusammensetzung im Wasser erfolgten nun am Kreuzteich in Freiberg. Diese ermöglicht Rückschlüssen auf die Respiration (Atmung) von Seen und Talsperren. Das ist bisher vor allem an kleineren Seen und Talsperren mit für normale Boote oder Schiffe unzugänglichen Stellen nur schwer und nicht in Echtzeit möglich. Dabei sind gerade Binnengewässer an der Speicherung beziehungsweise der Freisetzung von klimawirksamen Spurengasen (Kohlendioxid, Methan, Lachgas) überdurchschnittlich beteiligt.

„Der erste Testlauf lief sehr zufriedenstellend und hat gezeigt, dass unser Konzept für die modulare Plattform aufgeht. Nun wird noch ein wenig am Prototyp gearbeitet, denn schon ab 13. Juli wird das System von drei Masterstudierenden bei ihren Arbeiten auf der LTV-Talsperre Klingenberg weiter getestet und für umfangreiche Messungen eingesetzt“, erklärt Prof. Jörg Matschullat von der TU Bergakademie Freiberg. Im nächsten Schritt wird die auf den Namen „Ferdinand“ (angelehnt an Ferdinand Reich, den Freiberger Entdecker des Elementes Indium) getaufte Monitoring-Plattform mit einer Sensorkette und einem Sonar erweitert. Das ermöglicht die Messung von Temperatur, Druck, pH-Wert, und chemischen Inhaltsstoffen sowie das hoch-auflösende bildhafte Erfassen des Gewässergrundes. „Perspektivisch denken wir an eine vollständige Autonomie der Plattform mit Eigenantrieb, Kollisionsprävention unter und über Wasser sowie einer automatisierten Übertragung der bei seiner Fahrt erfassten Umwelt- und Geodaten an eine Basisstation am Ufer. Von dort können wir die Informationen mit Hilfe künstlicher Intelligenz aufbereiten und in 3D visualisieren“, erklärt Prof. Yvonne Joseph, Koordinatorin des RoBiMo-Projektes. Mehr erfahren....

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