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Der Forschungseisbrecher Polarstern ist während der MOSAiC-Expedition Heimat und Schutz für die rund 100 Menschen, die die Zentralarktis ein Jahr lang erforschen. (Foto: Steffen Graupner)

„Expedition Arktis“

Dokumentarfilm zur MOSAiC-Expedition läuft am 16. November im Ersten

Die Dokumentation zeigt die größte Arktis-Expedition in der Geschichte in Nahaufnahme, MOSAiC-Forschende beantworten live zur Ausstrahlung Fragen auf den Social-Media-Kanälen des AWI

Ein Jahr lang hat der Forschungseisbrecher Polarstern während der MOSAiC-Expedition im arktischen Eis verbracht. Das Ziel: einen Meilenstein in der Klimaforschung zu setzen. Kamerateams der UFA Show & Factual waren während der gesamten Zeit dabei und haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Forschung im Epizentrum des Klimawandels begleitet. Am Montag, 16. November, 20:15 Uhr, feiert der Dokumentarfilm „Expedition Arktis – Ein Jahr. Ein Schiff. Im Eis.“ TV-Premiere. Das Erste zeigt den 90-minütigen Film von Regisseur Philipp Grieß zu Beginn der ARD-Themenwoche #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS. Unter den Hashtags #ExpeditionArktis und #fragAWI antworten MOSAiC-Wissenschaftler in Social Media dabei live auf Fragen aus dem TV-Publikum.

n Nahaufnahme widmet sich die High-End-Dokumentation der Vermessung einer schwindenden, doch bislang kaum erforschten Welt: der zentralen Arktis. Zum ersten Mal in der Geschichte der Polarforschung hat die MOSAiC-Expedition einen modernen Forschungseisbrecher in der Polarnacht so nahe an den Nordpol gebracht. So gelang es, das arktische Klima- und Ökosystem präziser zu erforschen als je zuvor. Auch „Expedition Arktis“ setzt neue Maßstäbe: Erstmalig konnten die Filmschaffenden einen aufwendigen Dokumentarfilm so weit im Norden produzieren. Der Film begleitet das wissenschaftliche, logistische und menschliche Abenteuer einer internationalen Gemeinschaft aus Forschenden und Crewmitgliedern, die sich mit dem Schiff für lange Monate in das Meereis nahe dem Nordpol einfrieren lassen. Mit der natürlichen Drift des Eises reisen sie durch eine Welt der Extreme, die Menschen – und Wissenschaft – sonst unzugänglich ist. Der Film dokumentiert die schwierige Suche nach einer Eisscholle, die stabil genug für das Forschungscamp ist, und wie die Menschen im Eis Temperaturen unter minus 40 Grad Celsius, Dunkelheit und Stürmen trotzen. Er erzählt vom Alltag an Bord eines Eisbrechers, der sich der Naturgewalt der Eisdrift überlassen hat, von riskanten Bärenbesuchen und von brüchigem Eis – eine der größten Herausforderungen der Expedition. Zusätzliche stellen sich aber schließlich auch durch die Corona-Pandemie. Mehr erfahren...

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