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Expedition zu den Gletschern der Antarktis

Forschung soll Prognosen für globalen Meeresspiegelanstieg verbessern

Wie hat sich der westantarktische Eisschild im Wechsel von Kalt- und Warmzeiten verändert? Und was bedeutet das für den heutigen und zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels? Das sind die Kernfragen, mit denen 50 wissenschaftliche Fahrtteilnehmer unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts am 6. Februar 2017 mit dem Forschungsschiff Polarstern von Punta Arenas (Chile) in Richtung des antarktischen Amundsenmeeres aufbrechen. In dieser Region ist der Eismassenverlust derzeit so groß, wie nirgends sonst in der Antarktis. Erstmalig in der Antarktis soll das Meeresboden-Bohrgerät MARUM-MeBo70 zum Einsatz kommen.

Risse im antarktischen Larsen-Schelfeis und im Brunt-Eisschelf, das die britische Polarstation Halley beheimatet, stehen derzeit unter Beobachtung. Noch stärker als in diesen Regionen im atlantischen Sektor der Antarktis schreitet der Eismassenverlust jedoch im pazifischen Sektor des Kontinents voran: im Amundsenmeer. Hierhin führt die aktuelle Expedition des Forschungsschiffes Polarstern, um Veränderungen des Eisschildes und seinen Beitrag zur Höhe des Meeresspiegels in der Vergangenheit zu untersuchen und so Prognosen für die Zukunft zu verbessern.

Bild links: Geplante Route Polarstern-Expedition Punta Arenas-Amundsenmeer (Foto: Karsten Gohl; Honmepage AWI-Bremerhaven)

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