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Quelle: LMU © imago images/Jürgen Schwarz

Extreme Dürreperioden in Europa könnten deutlich zunehmen

Der Klimawandel hat drastische globale Auswirkungen. Klimaprojektionen zeigen, dass bis zum Ende des 21. Jahrhunderts mit intensiveren und häufigeren Extremwettereignissen zu rechnen ist. Bereits jetzt haben Dürren in Europa erhebliche soziale, wirtschaftliche und ökologische Kosten verursacht, insbesondere in den Jahren 2003, 2010 und 2018. Wissenschaftler um den LMU-Geographen Professor Ralf Ludwig haben nun aktuelle und künftige Klimaveränderungen sowie Dürre-Hotspots für Europa untersucht. Ihre Analyse zeigt, dass Europa auf eine Zukunft mit häufigeren schweren bis extremen Dürren zusteuern könnte.

Für die Studie unterteilten die Forscher Europa dabei in acht Regionen mit unterschiedlichem Klima und analysierten mithilfe von sogenannten Ensemble-Simulationen den 'percent of normal index' (PNI). Dieser Wert gibt den prozentualen Anteil der Niederschläge in einem Monat in der Zukunft (gemittelt über 2080 – 2099) im Vergleich zu den Niederschlägen an, wie sie für diesen Monat bei vor-industriellen CO2-Konzentrationen modelliert wurden. Dabei legten sie ihrem Modell das sogenannte RCP8.5 -Klimaszenario zugrunde, das auch „weiter-wie-bisher“-Szenario genannt wird, weil es einem Szenario ohne Klimaschutz mit einer durchschnittlichen Erderwärmung von ca. 4 Grad bis Ende des Jahrhunderts entspricht. Mehr erfahren...

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