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Das Klimakabinett: BM Anja Karliczek stellt die Arbeit des BMBF vor (Copyright: BMBF)

Forschung for Future

Das BMBF investiert in den kommenden Jahren 300 Millionen Euro in die Forschung für den Klimaschutz. Gefördert werden Projekte, die zu einer deutlichen Verringerung des CO2-Ausstoßes führen. Welche Maßnahmen das sind, zeigt unser Überblick.

Das Ziel ist ambitioniert: 350 Millionen Tonnen CO2 sollen bis 2030 weniger ausgestoßen werden als noch im Jahr 2014, als der Gesamtausstoß bei etwa 890 Millionen Tonnen lag. So steht es im Klimaschutzplan der Bundesregierung. 300 Millionen Euro gibt alleine das BMBF in den kommenden Jahren aus, um das zu erreichen. Aber welche Projekte versprechen die größten Einsparungen? Hier finden Sie eine Liste der wichtigisten Aktivitäten für den Klimaschutz.

Energie

Kopernikus-Projekte für die Energiewende

Die Projekte liefern praktische Lösungen für zentrale Herausforderungen der Energiewende. So erforscht das Kopernikus-Projekt SynErgie die Flexibilisierung industrieller Großverbraucher und das Kopernikus-Projekt P2X, wie mit Überschussstrom wirtschaftlich umgegangen werden soll.

„Grüner“ Wasserstoff: CO2-Reduktion in Energiewirtschaft und Industrie

Wasserstoff ist ein universeller Energieträger, der aktuell überwiegend in der Industrie genutzt wird. Der Bedarf wird unter Anfall erheblicher Mengen von CO2 größtenteils aus fossilen Rohstoffen gedeckt. Der Umstieg auf „grünen“, d. h. klimaneutralen Wasserstoff, ist also ein zentraler Hebel für Klimaschutz.

Gebäude

CO2-Reduktion im Gebäudebereich

Ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen gehen auf den Gebäudebestand zurück, etwa drei Viertel auf die Wärmeerzeugung. Kommunen können es aus eigener Kraft kaum schaffen, unsere Städte durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien nahezu klimaneutral zu machen. Hier setzt die ressortübergreifende Förderinitiative „Solares Bauen/ Energieeffiziente Stadt“ von BMBF und BMWi an. Seit 2017 fördern beide Ressorts sechs systemisch angelegte Leuchtturmprojekte mit bis zu 100 Mio. Euro. Diese Projekte besitzen eine überregionale Strahlkraft und können so zur erforderlichen CO2-Reduktion im Gebäudebereich beitragen.

Verkehr

Urbane Mobilität

Die Emissionen aus dem Verkehr sind seit 1990 kaum zurückgegangen, im Straßenverkehr, der für ca. 95 Prozent der verkehrsbedingten Emissionen verantwortlich ist, steigen sie in den letzten Jahren sogar wieder leicht. Laut Klimaschutzplan 2050 (KSP) soll das deutsche Verkehrssystem bis 2050 nahezu unabhängig von Kraftstoffen mit fossilem Kohlenstoff und weitgehend treibhausgasneutral sein. Kurzfristig werden zwei Fördermaßnahmen zu urbaner Personenmobilität gestartet.

Synthetische Kraftstoffe

 

Aktuell ist der Verkehrssektor für etwa ein Fünftel der CO2-Emissionen Deutschlands verantwortlich. Das BMBF lässt technologieoffen alle Alternativen für eine CO2-freie Mobilität umfa

Industrie

CO2-Reduktion in der Industrie

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)