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Bei der Forschungsbohrung wird eine 24 Tonnen schwere mobile Bohranlage eingesetzt Quelle: BGR

Forschungsbohrung der BGR zur Geologie im Albvorland

Im Auftrag der BGR wird zurzeit bei Metzingen (Landkreis Reutlingen) eine 250 Meter tiefe Forschungsbohrung abgeteuft. Mit der von einem Unternehmen durchgeführten Bohrung möchte die BGR neue geologische Informationen über den Aufbau und die Struktur des Untergrundes in dieser Region Baden-Württembergs gewinnen. Die Arbeiten im Vorland der Schwäbischen Alb sind Teil eines Forschungsprogramms, bei der die BGR die aus Festgestein aufgebauten Schichten des Mittel- und Unterjura erkundet. Untersucht wird die Entstehungsgeschichte der 170 bis 190 Millionen Jahre alten Gesteinsformationen. So interessiert die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus welchem Material diese Schichten genau bestehen, welches exakte geologische Alter sie haben und wie groß ihre flächenhafte Verbreitung im Untergrund des Albvorlandes ist. Unterstützt wird die BGR bei ihrem Vorhaben von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Für die Bohrarbeiten sind vier Wochen eingeplant. Im Einsatz ist eine 24 Tonnen schwere mobile Anlage. Mit jedem abgeteuften Kernrohr gewinnen die Forscherinnen und Forscher jeweils einen drei Meter langen Bohrkern und auf diese Weise bis zur Endteufe ein lückenloses Bild über den geologischen Aufbau. Die Ergebnisse der Bohrung können nach Abschluss der in den BGR-Laboren durchgeführten Untersuchungen von allen Interessierten im Geoviewer auf der BGR-Website eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Internetseite des zuständigen Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau von Baden-Württemberg (LGRB) im dortigen Kartenviewer veröffentlicht.
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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)