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Ein Straßenanschnitt als geologischer Aufschluss, wie er für Laboruntersuchungen genutzt und dann in der Datenbank erfasst wird. Quelle: TU Darmstadt

Fundiertes Wissen über den Untergrund

TU Darmstadt schafft mit Partnern ein mächtiges Register für Gesteinseigenschaften

Forschende kommen künftig schneller und leichter an verlässliche Informationen über die Beschaffenheit und Eigenschaften von Gesteinsschichten, um vor allem in Europa regionalspezifische Simulationen des Untergrundes etwa für Erkundungen und Gutachten anzufertigen: Unterstützung liefert eine neue Datenbank, die an der TU Darmstadt in Kooperation mit dem Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam und dem Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie (Fh-IEG) erarbeitet wurde. Die wissenschaftliche Arbeit ist in der Fachzeitschrift Earth System Science Data publiziert.

Sie unterscheiden sich nicht nur in Farbe und Form, sondern in vielen geophysikalischen Eigenschaften und eignen sich damit unterschiedlich gut für Anwendungen für die Energiewende: Ob Gesteine in Zukunft als Wasserstoffspeicher dienen könnten, als Thermalwasserquelle oder Rohstofflager, hängt von Porosität, Härte, Durchlässigkeit und vielen weiteren Eigenschaften ab.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die etwa regionalspezifische Simulationen des Untergrundes erstellen, betreiben bislang großen Aufwand, die relevanten Daten für die eigene aktuelle Arbeit zusammenzutragen. Dies ändert nun eine Datenbank, die an der TU Darmstadt unter Federführung von Dr. Kristian Bär in Kooperation mit Dr. Judith Bott vom GFZ Potsdam und Dr. Thomas Reinsch vom Fh-IEG im Rahmen des EU-Projekts IMAGE erarbeitet wurde.

„Das geologische Wissen wächst jeden Tag“, sagt Dr. Kristian Bär vom Fachgebiet Angewandte Geothermie am Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Darmstadt. „Leider können die für die eigene Arbeit relevanten Aspekte auf viele verschiedene Datensammlungen oder Veröffentlichungen verteilt sein und sind oftmals nicht gut dokumentiert.“ In Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen hat Bär nun die zugängliche Fachliteratur durchforstet und die wohl bislang umfangreichste strukturierte Datenbank für Labordaten von Gesteinseigenschaften erstellt, die PetroPhysical Property Database (P3). Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

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