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Das Forschungsschiff Alkor wird vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert. Bild: GEOMAR (CC BY 4.0)

Globale Corona-Maßnahmen treffen auch Deutsche Forschungsschiffe

Zu den Folgen der Corona-Pandemie gehört, dass nicht alle Expeditionen auf deutschen Forschungsschiffen wie geplant fortgesetzt werden oder beginnen können. Das hat viele Gründe: Reiserestriktionen wurden in den letzten Wochen in Deutschland wie international immer weiter ausgedehnt, zahlreiche Flüge wurden gestrichen, Quarantäneauflagen erlassen, Forschungseinrichtungen mussten Dienstreisen einschränken und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter größtenteils ins Home Office schicken.

Dadurch sind Crew-Wechsel auf mehrmonatigen Forschungsexpeditionen enorm kompliziert geworden, da Austausch-Personal vorab unter Quarantäne gestellt und mehrfach getestet werden muss, damit die Corona-Infektion nicht an Bord gelangen kann.

Forschungsschiffe in deutschen Häfen oder auf dem Rückweg

Die deutschen Forschungsschiffe sind daher entweder bereits in einen deutschen Hafen zurückgekehrt oder auf der Rückfahrt nach Deutschland. In Zusammenarbeit mit DAM-Mitgliedseinrichtungen bieten wir einen Überblick:

Das Forschungsschiff Alkor, das vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert wird, war vom 5. bis 26. März wie geplant auf einer Expedition entlang der westeuropäischen Küste unterwegs, wo es im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts HOTMIC zur Verteilung und den Auswirkungen von Plastikmüll Proben genommen und Daten gesammelt hat. Das Schiff liegt jetzt im Heimathafen Kiel.

Die nächsten Reisen der Alkor sind zumeist abgesagt. Das betrifft AL534/3 (3.-9. April, Universität Hamburg), AL535 (13.-28. April, GEOMAR) und AL537 (12.-27. Mai, GEOMAR). Weiterhin noch in der Planung ist die Expedition AL536 der Universität Kiel vom 30. April bis zum 10. Mai.

Alle Ausfahrten auf dem Forschungskutter Littorina, der ebenfalls vom GEOMAR koordiniert wird, wurden bis Ostern abgesagt. Danach dürfen zunächst nur Tagesfahrten durchgeführt werden. Für diese Ausfahrten gilt generell die Maßgabe, nur so viele Personen an Bord zu lassen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmenden überall eingehalten werden kann. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)