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Mann auf dem Mond: Astronaut Buzz Aldrin hat einen Laserreflektor und ein Seismometer auf der Mondoberfläche aufgestellt. Im Hintergrund sind die Mondlandefähre und die amerikanische Flagge zu sehen. Das Bild entstand bei der Apollo-11-Mission 1969. Bildquelle: NASA

„Houston, der Adler ist gelandet“

Vor 50 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Die Gesteinsproben, die die Astronauten auf ihren Apollo-Missionen gesammelt haben, liefern Geologen bis heute neue Erkenntnisse über Mondentstehung und die frühe Erde.

Erinnern Sie sich? Es war am späten Mittag des 20. Juli 1969. Viele der Babyboomer waren gerade aus der Grundschule heimgekommen und hatten ihre Mütter gebannt vor dem Fernsehgerät vorgefunden. Körnige Schwarzweißbilder flimmerten über die Mattscheibe, untermalt von englischen Sprachfetzen und heftigem Rauschen. Und Mami sagte euphorisch „Mäuschen, guck mal! Wir landen gleich auf dem Mond!“

Geschätzt 600 Millionen Menschen waren weltweit an diesem Tag in ihren Wohnzimmern live dabei, als Neil Armstrong, Kommandant der Apollo-11-Mission, gefolgt von Buzz Aldrin, die Mondfähre Eagle verließ und den ersten Mondspaziergang unternahm. „That’s one small step for a man, one giant leap for mankind“, sagte Armstrong, als seine Füße im Mondstaub versanken – nicht ahnend, dass dieser Satz ähnlich berühmt werden würde wie Martin Luther Kings „I have a dream“. Knapp 22 Stunden dauerte der Aufenthalt der Astronauten im Mare Tranquillitatis, dem 835 Kilometer breiten Mondkrater „Meer der Ruhe“. Der dritte Mann, Michael Collins, hielt währenddessen im Orbit im Mutterschiff Columbia die Stellung. Als die Mission tags darauf mit einer Bilderbuchlandung im Pazifik endete, hatten die drei erfolgreich eine Aufgabe erfüllt, die John F. Kennedy seiner Nation 1961 gestellt hatte: nämlich noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und sicher wieder zurück zur Erde zu bringen.

Mondgestein wird der Forschung kostenlos zur Verfügung gestellt

Mit den Passagieren wasserte in der Landekapsel auch eine heißersehnte Fracht: elf Kilogramm Mondgestein. Unscheinbar, aber für die Wissenschaft bis heute von unschätzbarem Wert. Während der sechs erfolgreichen Apollo-Missionen gelangten insgesamt 2415 Mondproben, zusammen 382 Kilogramm, auf die Erde – von lockerem Mondstaub und kilogrammschweren Gesteinsbruchstücken bis zu Bodenprofilen aus mehreren Metern Tiefe. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)