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Klimagipfel COP26: So wird das nichts mit dem Klimaschutz

Glasgow sollte einen Sprung vorwärts beim Klimaschutz bringen. Doch die Ergebnisse sind erneut überwiegend dürftig. Der Menschheit läuft derweil die Zeit davon. Ein Kommentar von Daniel Lingenhöhl

Zwei Wochen kreißten die Delegierten auf dem Klimaschutzgipfel COP26 in Glasgow. Und wenn in den letzten Stunden nicht doch noch eine große Überraschung passiert, gebaren sie erneut nur eine Maus: Der erste Entwurf einer Vereinbarung zum Klimaschutz wurde – Profis hatten es sicher erwartet – auf Druck vieler wichtiger Rohstoffländer wie Russland, Saudi-Arabien oder Australien abgeschwächt. Die Enttäuschung bei vielen Beteiligten aus Wissenschaft oder von Umweltschutzorganisationen ist entsprechend groß.

Das neue Dokument fordert zum Beispiel nicht mehr den beschleunigten Ausstieg aus der Kohlenutzung, sondern nur aus der »unverminderten Kohlenutzung«. Auch sollen laut dem Papier nicht mehr klimaschädliche Subventionen generell abgeschafft werden, sondern allenfalls »ineffiziente Subventionen« – was immer einzelne Staaten darunter verstehen, zumal sich die G20-Länder auch schon vorher darauf verständigt hatten. Und das sind nur zwei von verschiedenen Schwachstellen im Dokument. Mehr erfahren...

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