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Kurzfilm zur Geothermie

„Vom Kohle- zum Wärmebergbau“ heißt der Kurzfilm, den die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG erstellt hat. Kurz und knackig informiert er über die Potenziale geothermischer Fernwärme in NRW und darüber hinaus.

In einer Sonderausstellung dreht sich im Deutschen Bergbau-Museum Bochum bereits seit 2019 alles um die Wärmepotenziale, die tief unter dem Ruhrgebiet schlummern. Ein Museumsbesuch ist gerade nicht möglich, aber zur Ausstellung ist ein Film entstanden, der jetzt auch auf der Webseite www.waermewende-durch-geothermie.de präsentiert wird.

Die Voraussetzungen für eine geothermische Wärmeversorgung in Nordrhein-Westfalen sind gut: Große Teile des dichtbesiedelten Ballungsraums werden bereits über Fernwärmenetze versorgt – die Leitungen sind also schon vorhanden. Derzeit speisen jedoch hauptsächlich fossile Energieträger ihre Wärme ein. Ein Wechsel zu klimafreundlichen Wärmequellen könnte somit relativ schnell die Emissionen im Gebäudesektor senken.

Mehr als das Zehnfache des Energiebedarfs von NRW ist in den Gesteinsschichten im Untergrund gespeichert. Erfolgsversprechend ist eine Erschließung der Reservoire im Karbon, im Kohlenkalk und im Devon. Zudem existieren als Hinterlassenschaft des Kohlenbergbaus heute noch riesige wassergefüllte Hohlräume in der Tiefe. Die Grubenwässer könnten sehr gut als Wärmeressource genutzt werden.

Pilotprojekte gibt es beispielsweise in Heerlen (Niederlande), Bochum und am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Weisweiler. Details stellte Prof. Dr. Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer Instituts für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG), bereits am 8. Mai im Webinar „Blickpunkt Geothermie“ vor (wir berichteten). Einen sehenswerten Überblick bietet der rund fünfminütige Kurzfilm. (kj)

Quelle: www.waermewende-durch-geothermie.de

Beteiligte Firmen: Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)