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Quelle: Wintershall; Foto: Fotolia

Mehr Erdgas in der Stromerzeugung senkt CO2-Emissionen

- 2019: Umstellung von Kohle auf Gas reduziert

- CO2-Emissionen im Stromsektor deutlich

- Wasserstoffmarkt gelingt nur mit Erdgas

- Wintershall Dea präsentiert sich auf der E-world in Essen (11. – 13. Februar, Halle 1, Stand 338)

Erdgas hat im vergangenen Jahr zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen in Deutschland und damit zum Klimaschutz beigetragen. „Die Umstellung von Kohle auf Erdgas führte im Jahr 2019 zu niedrigeren CO2-Emissionen im deutschen Stromsektor. Das zeigt deutlich: Erdgas kann Klima“, erklärt Thilo Wieland, Vorstandsmitglied bei Europas führendem unabhängigen Gas- und Ölunternehmen Wintershall Dea, während die Branchenmesse E-world in Essen stattfindet. „Und durch Dekarbonisierung kann Erdgas zukünftig sogar CO2-neutral und damit noch klimafreundlicher werden“, so Wieland weiter. „Um die Klimaziele schnell zu erreichen, wird Erdgas benötigt – heute und morgen.“

Durch den Ersatz von Kohle durch Erdgas bei der Stromerzeugung 2019 wurden in Deutschland mindestens fünf Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen. Das entspricht ungefähr den jährlichen CO2-Emissionen der Bevölkerung der Stadt Essen – dem Austragungsort der E-world. Neben der Umstellung von Kohleverstromung (minus 25 Prozent) auf Erdgasverstromung (plus 11 Prozent) waren laut Agora Energiewende auch der wachsende Anteil Erneuerbarer Energien (plus acht Prozent) und die günstigen Witterungsverhältnisse für Wind- und Solaranlagen sowie der überraschend starke Rückgang des Stromverbrauchs maßgebliche Treiber der CO2-Reduktion.

Ganz im Zeichen der Energiewende und innovativer Klimaschutzlösungen steht auch die diesjährige Energiemesse E-world vom 11. bis 13. Februar. Als Europas führender unabhängiger Gas- und Ölproduzent mit 70 Prozent Gas im Portfolio präsentiert Wintershall Dea dort seine Aktivitäten (Halle 1, Stand 338).  „Die Erdgasbranche kann die Energiewende zum Erfolg führen“, sagt Anastasija Jäger, bei Wintershall Dea verantwortlich für die globale Vermarktung von Gas und Öl. „Wir produzieren Erdgas und vertreiben es unter anderem direkt an Kunden in Europa. Gas wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Energiesystems sein.“ Das bestätigt auch der World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA), der Gas 2050 als zweitwichtigsten Energieträger sieht – gleich nach den Erneuerbaren.

Nur mit Erdgas kann ein Wasserstoffmarkt gelingen

Die Einschätzung der IEA unterstreicht die Zukunftsfähigkeit von Erdgas: „Sowohl CO2 als auch Kohlenstoff können vom Erdgas abgetrennt und aufgefangen werden – und Wasserstoff entsteht. Dieser sogenannte blaue Wasserstoff kann dazu beitragen, unser Energiesystem CO2-neutral zu gestalten und so zu einem Schlüssel für das Erreichen der Klimaziele werden“, so Wieland. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)