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Polar 5 im Einsatz (Foto: Raimund Waltenberg)

Mit dem Forschungsflugzeug Polar 5 ins ewige Eis

Meteorologen starten Messkampagne zur Untersuchung von arktischen Wolken

Während in Deutschland allmählich der Frühling Einzug hält, brechen Forscher des Alfred-Wegener-Instituts in die Arktis auf, um der Klimaerwärmung auf den Grund zu gehen. Im Fokus ihrer Kampagne Arctic aircraft campaign Arctic Boundary Layer Fluxes (AFLUX) sind tiefliegende Wolken am Rand der Meereisfläche und deren Rückkopplung mit bodennahen Prozessen über dem Meereis. Knapp fünf Wochen lang werden die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Universität Clermont-Ferrand in Frankreich sowie der Universitäten Köln und Leipzig von Spitzbergen aus zu einer Reihe von Messflügen aufbrechen.

„Die AFLUX-Kampagne ist die dritte in einer Serie von drei großen Expeditionen mit dem Polarflugzeug im Rahmen unserer Arktisforschung“, sagt Prof. Dr. Manfred Wendisch vom Institut für Meteorologie der Universität Leipzig. Er ist zugleich Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereiches / Transregio 172 „Arktische Klimaveränderung“. Im SFB-Forschungsverbund sollen Klimaentwicklungen in der Arktis über längere Zeiträume und mit verschiedenen Methoden beobachtet werden. Die Verlässlichkeit von Modellen zur Vorhersage der Erwärmung weltweit und speziell in der Arktis soll so weiterentwickelt werden. Viele Faktoren, die das Klima dieser Region beeinflussen und so zur überdurchschnittlichen Erwärmung beitragen, sind jedoch noch nicht vollständig verstanden. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)