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AtlantOS Symposium.

Mit effizienter Ozeanbeobachtung unseren Planeten besser verstehen

Erfolgreiches EU-Horizon 2020-Projekt AtlantOS stellt Zukunftspläne vor

Während eines viertägigen Symposiums im UNESCO-Hauptquartier in Paris (Frankreich) werden die Erfolge des EU-Horizon 2020-Projekts AtlantOS zur „Optimierung und Verbesserung des integrierten Beobachtungsystems des Atlantischen Ozeans“ vorgestellt. An dem über vier Jahre laufenden Vorhaben sind 62 Partnern aus 18 Länder mit einem Finanzvolumen von 20 Millionen Euro beteiligt. Während des Symposiums werden ferner Planungen für ein umfassendes Beobachtungsprogramm im gesamten Atlantik für das nächste Jahrzehnt präsentiert. An dem internationalen Treffen nehmen Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Nutzer, Geldgeber, Wirtschaftsvertreter und NGOs teil. AtlantOS wird vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert.

Es gibt immer noch zu wenige Beobachtungsdaten aus unseren Ozeanen. Insbesondere fehlen lange Zeitserien, Daten aus der Tiefsee und Daten zur Biologie und Biochemie des Ozeans. Obwohl der Atlantik im Vergleich zu anderen Regionen zu den Meeresgebieten mit einer besseren Abdeckung gehört, gibt es immer noch viele Lücken, bei denen keine oder nur sehr wenige Daten vorliegen. Ein Ziel des EU-Horizon-2020-Projekts AtlantOS zur bestand darin, das Beobachtungssystem im Atlantischen Ozean zu verbessern, indem die bisherigen oft wenig koordinierten und monodisziplinären Aktivitäten zur Ozeanbeobachtung, zu einem nachhaltigen, effizienten und für den Zweck geeigneten integrierten „All-Atlantic Ocean Observing System“ entwickelt werden sollten.

Während eines Abschluss-Symposiums im UNESCO-Hauptquartier in Paris ziehen die AtlantOS-Partner in dieser Woche zusammen mit politischen Entscheidungsträgern, Daten-Nutzer, Geldgebern, Wirtschaftsvertreter und NGOs Bilanz des Erreichten und geben gleichzeitig den Startschuss für das neue integrierte Beobachtungsystem.  

„Das Projekt AtlantOS hat bereits maßgeblich zu internationalen Programmen wie dem Global Ocean Observing System (GOOS), dem Global Earth Observation System (GEOSS), sowie insbesondere zur aufstrebenden Initiative ‚Oceans and Society: Blue Planet‘ beigetragen. Umso mehr freuen wir uns heute den Start des internationalen „All-Atlantic Ocean Observing System“-Programms ankündigen zu können. Es verbindet Länder und deren Ozeanbeobachtungen in der gesamten Atlantikregion vom Rand des Arktischen Ozeans bis zum Südlichen Ozean verbindet“, erläutert Professor Dr. Martin Visbeck, Koordinator von AtlantOS, vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Mehr erfahren...

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