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ARCHIVBILD (2016): Dr. Margret Fuchs (HZDR) und Dr. Jan Beyer (TU Bergakademie Freiberg) am Labor- Messaufbau. Foto: HZDR / Detlev Müller

Neues Spektroskopie-Sensorsystem ermöglicht Fluoreszenz- und Hyperspektral-Bildgebung

Über drei Jahre hinweg wurde in dem vom EIT RawMaterials an der TU Bergakademie und dem Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg finanzierten Verbundprojekt InSPECtor ein integriertes Spektroskopie-Messsystem für laserinduzierte Fluoreszenz- und hyperspektrale Bildgebung entwickelt.

Mithilfe des neuartigen Messsystems ist eine effizientere, berührungslose und zerstörungsfreie Kartierung geologischer Proben hinsichtlich der Selten-Erd-Verteilung mit hoher räumlicher Auflösung möglich.

Das integrierte Sensorsystem ist auch für andere Partner in der EIT RawMaterials-Community von Interesse und darüber hinaus für diejenigen, die sich mit dem Thema Exploration und Bewertung von Rohstoffressourcen befassen. Für den europäischen Rohstoffsektor ist auch die Fähigkeit einer effizienten Identifizierung von Seltenen Erden wichtig, um Importabhängigkeiten dieser kritischen Rohstoffe zu verringern.

Im Projekt wurden die wissenschaftlichen Labor-Untersuchungen zur Fluoreszenz-Spektroskopie an Selten-Erd-haltigen Mineralen am Institut für Angewandte Physik durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg und der Freiberg Instruments GmbH mit Hyperspektralkameras des finnischen Projektpartners SPECIM zu einem integrierten Mess-System vereinigt. Die Proben zur Charakterisierung und Demonstration wurden vom finnischen geologischen Dienst GTK zur Verfügung gestellt.

Die Resultate des Projekts tragen zur Innovationsfähigkeit des europäischen Rohstoffsektors bei, da das entwickelte Sensorsystem auch in zukünftige Lösungen und Projekte integriert werden kann, zum Beispiel in Form einer möglichen Kombination von Emissions- und Absorptionsspektroskopie mit anderen Sensorsystemen. Ein hohes Potenzial wird im Zusammenspiel mit anderen Sensoren für die Spektroskopie gesehen, wie beispielsweise. mit Raman- oder Röntgenfluoreszenz oder mit Sensoren, die einen Blick unter die Bohrkernoberfläche ermöglichen.Weitere Entwicklungen können eine Drohnen-basierte Exploration mit dem integrierten Spektralsensorsystem ermöglichen und dann Multisensorlösungen für Drohnen ergänzen. Mehr erfahren....

 

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)