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Mithilfe eines Katamarans und Spezialnetzen sammelten die Forscherinnen und Forscher Plastikproben aus dem Meer. © U. Panknin, GEOMAR

Neujahrsgruß vom Forschungsschiff SONNE

Die Feiertage und den Jahreswechsel verbrachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Forschungsschiff SONNE. Sie machten Jagd auf Mikroplastik, um den Weg der Kunststoffe vomeuropäischen Kontinent zu den großen Müllwirbeln im Atlantik nachzuverfolgen.

Die Expedition führte die Forscherinnen und Forscher in den Atlantik westlich von Frankreich und Spanien und dann weiter in den zentralen Atlantik südlich der Azoren. „Hier haben bereits frühere Studien eine erhöhte Konzentration von Plastikteilen im Meerwasser nachweisen können", erklärt Aaron Beck vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entnahmen an jeder Station Wasserproben von der Oberfläche bis knapp über dem Meeresboden und sammelten mit Spezialnetzen Plastikpartikel aus der gesamten Wassersäule. Außerdem zogen sie Sedimentkerne aus dem Meeresboden, um die Kerne auf Plastikteile zu analysieren.

Oftmals ist nicht mit bloßem Auge zu erkennen, ob es sich bei den winzigen Teilchen aus den Wasser-und Sedimentproben um Mikroplastik oder Partikel biologischen Ursprungs wie Krabbenschalen handelt. Mithilfe einer Hyperspektralkamera untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Proben und stellten fest, dass es sich bei den meisten gesammelten Teilchen um den Kunststoff Polyethylen handelt. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)